Schmerzhafte Arthrose der Halswirbelgelenke

Durch den altersbedingten Verschleiss der Bandscheiben der Halswirbelsäule (HWS), typischerweise zwischen den Wirbeln HWK5/6 und HWK6/7 auftretend, kommt es auch zwangsläufig zu einer Arthrosebildung der auf der Rückseite des Rückenmarkskanals befindlichen Wirbelgelenke.

Diese äußert sich vor allem durch Nackenschmerzen, die häufig ins Hinterhaupt oder in die Schultern und in die Arme, manchmal bis zur Brustwirbelsäule ausstrahlen.

Diese Beschwerden werden in aller Regel konservativ behandelt, meistens mit krankengymnastischen Maßnahmen und lokaler Wärmebehandlung, gelegentlich auch mit lokaler Eisbehandlung. Alternativ bzw. beim Versagen dieser Maßnahmen kann auch eine Akupunkturbehandlung hilfreich sein oder aber eine Behandlung mittels "cervicalem Periduralkatheter" (siehe PDA). Darüber hinaus ist eine medikamentöse Schmerztherapie sinnvoll.

Die Notwendigkeit der Operation besteht hier meistens nicht. Allerdings kann, sofern alle aufgezählten Maßnahmen keine Besserung erbringen, nach vorherigem positiven Ergebnis einer Probeinfiltration (vgl. Facettenblockade und Infiltration von Nervenwurzeln) entweder die wiederholte Infiltration oder aber ein Veröden der Wirbelgelenke (vgl. Thermodenervation) sinnvoll werden.