Ist immer eine Operation erforderlich?

Ein Bandscheibenvorfall (BSV) sollte an der Halswirbelsäule (HWS) dann dringend operiert werden, wenn eine Schädigung des Rückenmarks eintritt mit Lähmungen an Armen und/oder Beinen sowie Blasen- und Darmentleerungsstörungen (Querschnittlähmung).

Sind die Schmerzen einseitig und auf einen Nerven beschränkt, kann sowohl an der HWS als auch an der Lendenwirbelsäule (LWS) konservativ behandelt werden. Bei völligem Versagen aller konservativen Maßnahmen oder aber auch beim Auftreten von nennenswerten Lähmungen (Schwäche) ist eine OP sinnvoll.

Zusammenfassend werden nur die wenigsten Bandscheibenvorfälle operativ behandelt.